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.......am 15.08.2011 wird mit dem Bau begonnen. Der Umbau am Goltenbusch wird mit drei Monaten angesetzt, je nach Wetterlage.
Großer Bahnhof in Bommern: Der erste Spatenstich zum Kunstrasenplatzbau hat am Donnerstag viele Interessierte zum Sportplatz am Goltenbusch gelockt. Vertreter der Stadt, vom StadtSportVerband sowie der Vorstand, Mitglieder und Freunde des SV Bommern und der SF Durchholz waren gekommen, um offiziell zu zelebrieren, worauf viele schon so lange warten.
"Das ist ein historischer Tag. Viel zu lange wurde hier auf Asche gespielt", sagte Ralf Israel, 1. Vorsitzender beim SV Bommern 05. Der neue Kunstrasen ist für seinen Verein nicht bloß purer Luxus. Auf Asche hätte der SVB es schwer gehabt, seine sportlichen Ziele zu realisieren und konkurrenzfähig zu sein.
Ein großer Stein fiel auch den Verantwortlichen der Stadt von der Schulter. Sie lösen jetzt ein Versprechen ein: Bommern ist der letzte der sieben Stadtteile, in dem es bisher noch keinen
Kunstrasen gab. "Innerhalb von sechs Jahren haben wir es geschafft, Geld zu sparen und eine Qualitätsverbesserung herbeizuführen", sagte Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Sie bedankte sich beim
Sportdezernenten Frank Schweppe, "der sehr erfinderisch war."
Letztmals auf Asche
Am Sonntag wird in Bommern zum letzten Mal auf Asche Fußball gespielt. Bereits einen Tag später nimmt die Firma Sachse die Arbeit auf. Zunächst wird mit dem großen Spielfeld begonnen, da für das Kleinspielfeld noch kein Lärmschutzgutachten vorliegt. Das wird sich aber schon bald ändern.
Klar ist jetzt auch, dass alle Bommeraner Mannschaften - Senioren und Jugend - bis zur Fertigstellung auf dem Sportplatz in Durchholz ihre Spiele absolvieren werden. Dort und im Hammerthal sowie auf dem Jahnplatz werden in dieser Zeit auch die Trainingseinheiten stattfinden.
Quelle: RuhrNachrichten
Mit dem Spatenstich für den Kunstrasenplatz wurde das Projekt amGoltenbusch in Bommern auf den Weg gebracht - in rund drei Monaten sollte der neue Platz fertiggestellt sein.
Bommern. Zu den berühmten „sieben auf einen Streich“ hat’s nicht ganz gereicht - das wäre organisatorisch wohl auch kaum machbar gewesen. Doch der gestrige Spatenstich auf der Sportanlage am Goltenbusch in Bommern markiert den Auftakt der Planungs- und Bauphase des nunmehr siebten Kunstrasen-Sportplatzes für die Ruhrstadt Witten.
„Es ist schön, dass wir bei diesem Kaiserwetter das letzte Puzzlestück ins Wittener Sportplatz-System einpassen können“, zeigte sich auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann beim Spatenstich am Donnerstag begeistert vom Baubeginn. Immerhin hatte es eine ganze Weile gedauert, bis endlich auch das Flehen gerade von den Fußballern des SV Bommern 05 erhört wurde, die sich gegenüber den Nachbarclubs, die fast alle schon auf modernem, künstlichen Grün kicken, eindeutig im Wettbewerbsnachteil sahen - vor allem in Bezug auf die Nachwuchsarbeit. „Ich hatte ja hier schon 1995 versprochen, dass Bommern den Kunstrasen bekommt“, erinnerte sich Stadtsportverbands-Vorsitzender Klaus Lohmann in gewohnt lockerer Art. 16 Jahre danach geht’s nun endlich rund. Mitte der kommenden Woche rücken die Bagger der Wittener Sportplatz-Baufirma Sachse an - dann wird es rund drei Monate dauern, ehe der neue Platz bespielbar sein wird.
„Es war nicht so leicht, angesichts unserer Haushaltslage, solch ein Projekt auf den Weg zu bringen. Doch zwischen den verschiedenen Teilen der Behörden hat ein Rädchen ins andere gegriffen - wie im Fußball auch hat das viel mit Teamplay zu tun“, sagte Bürgermeisterin Sonja Leidemann in Richtung des SVB-Abteilungsleiters Ralf Israel. „Dass es uns gelingt, innerhalb des Konzeptes ,Sparen mit dem Sport’ eine solche Qualitätsverbesserung zu schaffen, ist bemerkenswert. Auch in Heven und in Stockum haben wir ähnliche Projekte umgesetzt“, so Leidemann. Inzwischen sind es die von Sportdezernent Frank Schweppe seinerzeit angekündigten sieben Kunstrasenplätze - wenn der Bau am Goltenbusch beendet ist.
Ralf Israel fiel als Fußball-Verantwortlichem in Bommern mit der endgültigen Bauzusage ein Stein vom Herzen: „Für uns ist das ein ganz wichtiger Schritt in die Zukunft - auch sportlich.“ Denn mittelfristig will der Club wieder hoch in die Bezirksliga, scheiterte schon in der letzten Saison nur knapp.
Künftig wird sich der SV Bommern 05 den Platz am Goltenbusch mit den Sportfreunden Durchholz (insgesamt vier Senioren-Mannschaften) teilen. „Unser Dank gilt daher natürlich auch Marc Helmholz und seinen Clubmitgliedern, dass wir in den Gesprächen so zügig vorangekommen sind“, so Sportdezernent Schweppe. „Irgendwie komme ich mir so vor wie der Schweinsteiger im Länderspiel gegen Brasilien - da wurschtelt man sich irgendwie durch und dann ist da einer, der das Ding ‘reinbringt“, so der treffende Vergleich des Dezernenten, der wichtigster Ansprechpartner der beteiligten Fußballvereine war und ist. Zugleich dankte er Alfons Kramer vom Tiefbauamt und Rolf-Werner Schäfer (SSV-Geschäftsführer) für ihre zielführende Mitarbeit.
Quelle: Der Westen