Im Beisein von Vertretern der Stadt Witten und des Fußball- Kreises Bochum tat dann der 1. Vorsizende, A. Winkler, den symbolischen Spatenstich zum Bau des künftigen Sportplatzes des “SV Bommern 05“. Durch tatkräftige Hilfe der Mitglieder konnte der Platz “Am Goltenbusch“ dann am 19. Mai 1958 fertiggestellt und bezogen werden. In dieser Zeit richtete sich ein besonderes Augenmerk des damaligen Vorstandes auf die Jugendarbeit. Erkennen konnte man dies am deutlichen Zuwachs jugendlicher Mitglieder.
.......am 15.08.2011 wurde mit dem Bau begonnen. Der Umbau am Goltenbusch wird ungefähr 3 Monate dauern, je nach Wetterlage.
Kunstrasen ist eine Art Kunststoffteppich, der in Beschaffenheit und Aussehen einem Naturrasen nahe kommt. Gewöhnlich wird er auf Sportplätzen, vorzugsweise für Feldhockey und Fußball, verwendet.
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Die Rodungsarbeiten:
Samstag, den 03.09.2011
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Die ersten Arbeiten am künftigen Kunstrasenfeld.
Die Bilder sind in der Zeit vom 14 - 29.08.2011 entstanden.
Danke
Ulli Baumann
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Ein großer Vorteil ist die ständige Bespielbarkeit der Kunstrasenflächen. Auf Kunstrasenbelägen können, wenn der Bedarf besteht, ohne Probleme 2.000 Spiel- und Trainingsstunden pro Jahr absolviert werden. Ein weiterer Vorteil des Kunstrasens ist neben der hohen Strapazierfähigkeit, die wetterunabhängige Nutzung des Platzes. Die hohen Investitionskosten für einen modernen Kunstrasenbelag gegenüber einer Naturrasen- oder Tennenspielfläche werden durch einen geringeren Pflegeaufwand relativiert.
Das Verletzungsrisiko auf einem modernen Kunstrasen ist ähnlich gering wie auf Naturrasen. Aufgrund der Gummifüllung entstehen auch bei schweren Stürzen keine Verbrennungen mehr, wie dies auf alten Kunstrasenplätzen häufig geschah. Dennoch ist das Spiel auf Kunstrasen anspruchsvoller: Durch die höhere Rollgeschwindigkeit des Balls wird das Spiel schneller und dadurch die Belastung für die Spieler intensiver. Durch mehrere Studien wurde belegt, dass Kunstrasen keine negativen Folgen für Gelenke und Bandscheiben mit sich bringt.
Die sportfunktionellen Eigenschaften eines fertigen Kunstrasenplatzes werden nicht nur durch den Belag an sich, sondern auch durch den Unterbau maßgeblich bestimmt. Vor allem die Tragschicht beinflusst das Spielverhalten da durch sie die Dämpfung, also der Kraftabbau deutlich verändert werden kann.
Der Aufbau lässt sich vereinfacht in die Bereiche Trägergewebe, »Grashalme« und Füllung unterteilen.
Das Trägergewebe muss zum einen die Stabilität, zum anderen aber auch eine gute Wasserdurch-lässigkeit bieten. Die Fasern sind in der Regel durch das Trägergewebe
gestochen und halten so auch stärkeren Belastungen stand.
Die Grashalme bestehen aus einer speziellen Faser die resistent gegen UV-Strahlung ist und deswegen nicht ausbleicht. Des Weiteren ist das Material der Faser den
ständigen Belastungen durch Noppenschuhe gewachsen und wird auch durch den eingefüllten Sand nicht abgerieben.
Bei Kunstrasen der neuesten Generation ist die Faser so konstruiert, dass sie sich nach jedem Bespielen wieder aufrichtet. Dies erreicht man durch die Verwendung eines, in der Natur häufig
vorkommenden Prinzips: In der MItte der Faser ist diese etwas dicker, genau wie bei natürlichen Blättern.
Quelle: heiler
Die Füllung eines Kunstrasen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Dem Quarzsand im unteren Bereich und der Gummigranulatfüllung darüber. Die neueste Entwicklung
sind ummantelte Gummigranulate die besonders umweltfreundlich sind.
Verlegt wird der Kunstrasen indem die vier Meter breiten Bahnen zuerst quer zum Platz ausgerollt und anschließend verklebt werden. Entscheidend ist dabei, dass die Bahnen nicht mit dem
Untergrund, sondern miteinander verklebt werden.
Die Linienmarkierungen werden aus der verklebten Fläche ausgeschnitten und dann eingesetzt.
Zuletzt werden Sand und Gummigranulat eingefüllt und gleichmäßig verteilt.
Quelle: heiler